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Fachtagung in Mainz: Landesinitiative unterstützt Ortsbürgermeisterinnen und Ortbürgermeister beim Aufbau von Nachbarschaftsnetzwerken

Foto mit fünf Frauen und einem Mann auf Stühlen im Halbkreis mit Mikrofon
Austausch mit der Ministerin bei einer Podiumsdiskussion: v.l.: Anja Stiel (Team Tango! Moderation), Jürgen Klotz, (Ortsbürgermeister Bockenau, Landkreis Bad Kreuznach), Sabine Meurer (Ortsbürgermeisterin Oberfell, Landkreis Mayen-Koblenz), Dörte Schall

„In Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen braucht es Menschen, die sich für ihre Gemeinden vor Ort einsetzen“, erklärte Sozialministerin Dörte Schall. „Sie schaffen eine Kultur des Miteinanders, stärken den sozialen Zusammenhalt und fördern die Teilhabe aller Generationen in Rheinland-Pfalz. Dies macht Dörfer und Städte noch lebenswerter.“ 

Das neue Unterstützungsprogramm wurde im April gestartet und richtet sich gezielt an ehrenamtlich tätige Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister. Eine erste Auswertung der Rückmeldungen von ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zeigt: Viele wünschen sich praxisnahe Anregungen, konkrete Beispiele und niedrigschwellige Angebote, um Menschen für ihr Engagement zu gewinnen. Eine ihrer drängendsten Fragen ist, wie Menschen unterschiedlicher Generationen gewonnen werden können.

„Diese zentrale Frage haben wir daher zum Thema der Veranstaltung für Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister im Sozialministerium gemacht“, erklärte Annette Scholl, die die Landesinitiative leitet, in Mainz. Vorgestellt wurden unter anderem praxisnahe Anregungen, konkrete Herangehensweisen und Projektbeispiele, die zeigen, wie gemeinschaftliche Nachbarschaftsinitiativen entstehen und wachsen können. 

„Der Wunsch nach grundlegenden Informationen und Beispielen für Angebote und Aktivitäten ist ebenfalls sehr hoch bei den teilnehmenden Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister im neuen Unterstützungsprogramm der Landesinitiative und wurde daher ebenfalls aufgegriffen“, so Scholl. 

Für Ministerin Dörte Schall ist die neue Schwerpunktsetzung ein konsequenter Schritt in der Weiterentwicklung der Landesinitiative: „Nachbarschaftliches Engagement verbindet Generationen und erleichtert es den Menschen, in vertrauter Umgebung alt zu werden“, so Schall. Daher fördere das Sozialministerium den Aufbau von gemeinschaftlichen Netzwerken und Nachbarschaftsinitiativen bereits seit 2015 gezielt. 

In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Servicestelle der Landesinitiative zu einer zentralen Anlaufstelle für Nachbarschaften und Gemeinschaften in Rheinland-Pfalz entwickelt. „Dies zeigt sich nicht zuletzt darin, dass sich auch Hilfesuchende an die Landesinitiative wenden, um Unterstützungsangebote vor Ort zu finden“, erläuterte Scholl.

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