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Klimakrise – Generationenkonflikt oder neue Solidarität von Alt und Jung?

Bild auf dem die Hand eines alten Hand eines Kindes umfasst, beide umschließen eine Erdkugel
Bild: Ilmi, generiert mit KI - stock.adobe.com

Die Europäische Umweltagentur warnt, dass Europa nicht auf die sich rasant verschärfenden Klimarisiken vorbereitet ist. Gerade ältere Menschen sind besonders vulnerabel gegenüber neuen und sich verstärkenden Gesundheitsrisiken, die im Zuge ökologischer Krisen aufkommen. Dennoch erscheint Klima- und Umweltschutz vor allem ein Anliegen jüngerer Menschen zu sein, konstatieren die Veranstaltungspartner.

Neben der Betroffenheit durch die Klimakrise ist auch die Verursachung der Klimakrise sowie der Beitrag zum Klimaschutz zwischen den Generationen nicht gleichmäßig verteilt. Hierin entspannt sich ein gesellschaftlicher Konflikt um die Frage eines klimasozialen Generationenvertrags. Mit knapp 57 Prozent stellen Personen über 40 Jahren die Mehrheit der Bevölkerung dar, deren Rolle für das Gelingen einer fairen ökologischen Transformation bisher noch wenig betrachtet wird, so DIFIS und DZA. Deshalb stellen beide Institutionen folgende Fragen:

Wird die Klimakrise bei der älteren Bevölkerung tatsächlich als wenig bedrohlich wahrgenommen? Welche Heterogenität lässt sich – unter anderem entlang von Altersunterschieden – in der Einstellung zur sozial-ökologischen Transformation beobachten? Und was wäre für eine generationenübergreifende Solidarität im Sinne eines klimasozialen Generationenvertrags nötig?

DIFIS und DZA möchten diese und weitere Fragen im Rahmen eines DIFIS Hot Topic zum oben genannten Thema unter der Moderation von Katharina Bohnenberger (DIFIS) diskutieren.

Dr. Mareike Bünning (DZA) wird neueste Umfragedaten aus dem Deutschen Alterssurvey (DEAS) zur wahrgenommenen Bedrohung durch die Klimakrise präsentieren. Dr. Martin Fritz (Universität Jena) wird empirische Forschungsergebnisse aus dem BMBF-geförderten Projekt „Flumen – Mentalitäten im Fluss“ zur Heterogenität der Mentalitäten bezüglich der sozial-ökologischer Transformation in Deutschland vorstellen. Cordula Weimann (Omas for Future) wird ihre Erfahrungen aus der Praxis des klimapolitischen Engagements älterer Bevölkerungsgruppen schildern.

Programm

  • 12:15 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema
    Katharina Bohnenberger, DIFIS
  • 12:25 Uhr Einstellungen zum Klimawandel in der zweiten Lebenshälfte
    Dr. Mareike Bünning, DZA
  • 12:40 Uhr Mentalitätsunterschiede hinsichtlich der sozial-ökologischen Transformation
    Dr. Martin Fritz, Universität Jena
  • 12:55 Uhr Kommentar: Praxisbericht zu Rolle der älteren Bevölkerung im Klimaschutz
    Cordula Weimann, Omas for Future
  • 13:00 Uhr Moderierte Diskussion
    Katharina Bohnenberger, DIFIS

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Die Veranstalter bitten darum, sich möglichst bis zum 25.Juni unter diesem Link  anzumelden. Den Teilnahmelink erhalten Sie nach der Anmeldung für die Veranstaltung.
Ansprechpartnerin bei Fragen zur Veranstaltung ist Dr. Rebecca Schrader (rebecca.schrader@difis.org; Tel.: 0203 379 3845)

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