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Bürgermeister:innen aktiv: Initiativen im Dorf gründen – von der Theroie in die Praxis
Nachbarschaftsinitiativen sind in vielen Dörfern und Gemeinden ein zentraler Motor für lebendige Ortsgemeinschaften: Sie fördern den Zusammenhalt, schaffen Begegnungsräume und ermöglichen es, lokale Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Der zweite digitale Erfahrungsaustausch unter dem Motto „Initiativen im Dorf gründen – erste Schritte und gute Erfahrungen aus der Praxis“ fand online via Zoom statt. Maren Schneider aus Otterstadt berichtete ausführlich von den Anfängen des Netzwerks für Nachbarschaftshilfe in ihrer Gemeinde. Sie zeigte auf, wie erste Ideen ins Rollen kamen, welche konkreten Schritte zum Aufbau der Initiative notwendig waren und wie es gelang, engagierte Mitstreiter:innen zu gewinnen. Die praxisnahen Einblicke verdeutlichten, wie theoretische Konzepte erfolgreich in die Tat umgesetzt werden können.
Austausch in Kleingruppen: Erfahrungen, Lösungen, Ideen
Ein zentrales Element der Veranstaltung war der Austausch in Kleingruppen. Dies ermögichte es den teilnehmenden Bürgermeister:innen, individuelle Fragen zu besprechen, von den Erfahrungen der anderen zu lernen und sich zu vernetzen. Das Praxisbeispiel aus Otterstadt gab den Impuls, konkrete Handlungsmöglichkeiten für die eigene Kommune zu entwickeln. Durch den direkten Dialog konnten Erfahrungen geteilt, Lösungen diskutiert und neue Ideen für die Förderung von Nachbarschaftsinitiativen gesammelt werden.
Veranstaltungsreihe wird 2026 fortgesetzt
Bereits am 28. August 2025 hatte der erste digitale Erfahrungsaustausch stattgefunden. Dabei berichtete Astrid Schlosser aus Venningen von der Initiative „AG Zukunft im Dorf“ und erläuterte, wie die ersten Schritte zur Gründung der Initiative unternommen wurden und welche Erfolgsfaktoren sich in der Praxis zeigten.
Die Veranstaltungsreihe wird auch 2026 fortgesetzt. Sie bietet Bürgermeister:innen weiterhin die Gelegenheit, sich über erfolgreiche Praxisbeispiele auszutauschen, voneinander zu lernen und Impulse für die Förderung von Nachbarschaftsinitiativen in der eigenen Kommune mitzunehmen.